Geigenbaumeister
Sie finden bei mir Geigen, Bratschen und Celli – gefertigt nach klassischen, italienischen Vorbildern.
Meine Violinen und Celli basieren in der Regel auf Stradivaris Huberman- bzw. Mara-Modell. Die Violen baue ich je nach Größe nach eigenen Modellen. Seit vielen Jahren bewähren sich diese Instrumente im professionellen Konzertgebrauch.
Natürlich erhalten auch alle von mir gebauten Instrumente die unter Klangoptimierung beschriebene klangliche Einstellung.
Die Möglichkeiten der Verbesserung des Klangs am fertigen Instrument werden gemeinhin unterschätzt. Folgende Aspekte eines Instruments können optimiert werden:
Eine Klangoptimierung reicht über die gewöhnliche Klangeinstellung hinaus. Das allgemein praktizierte Verstellen des Stimmstocks kann zwar Teil einer Optimierung sein, spielt jedoch eher eine untergeordnete Rolle. Mein Verständnis von Klangoptimierung wurde unter anderem inspiriert durch die Zusammenarbeit mit Bernd Müsing, dem Gründer der Firma ARCUS.
Es gibt bis zu 15 verschiedene Faktoren, die es für eine klangliche und spielerische Verbesserung harmonisch aufeinander abzustimmen gilt. Dazu gehören unter anderem das Ausbalancieren verschiedener Resonanzen und Kräfteverhältnisse im Instrument. Je nachdem, welche klangliche Ausrichtung erreicht werden soll, stehen für bestimmte Instrumententeile auch unterschiedliche Materialien zur Verfügung.
©Stefan Schacher
Seit 2012 spiele ich eine wundervolle Viola von Frank Rittwagen. Als ich nun „die Violine fürs Leben“ gesucht habe, war Franks Werkstatt daher meine erste Station und ich wurde auch sofort fündig. Das Instrument gibt mir unfassbar viele Möglichkeiten, Nuancen und Klangfarben, um mich und meine Musik zum Ausdruck zu bringen. Es hat viel Wärme und Tiefe, aber auch Biss, Brillanz und Durchsetzungskraft. Im Konzert, im Tonstudio wie auch zu Hause beim Üben bin ich sehr glücklich, dass die Violine und ich uns gefunden haben. Und da ich sie seit ihren ersten Tagen habe, trägt sie sogar meinen Namen – eine große Ehre!
Shir-Ran Yinon, Geigerin, Komponistin und Arrangeurin im mondëna quartet und zahlreichen Ensembles der Popularmusik
Nachdem ich für längere Zeit eine Strad aus der goldenen Periode und danach dann über zwanzig Jahre auf einer Montagnana spielen durfte, war ich also auf der Suche nach einer Geige…
Mein Instrument von Frank Rittwagen kann es in jeder Hinsicht mit den alten Meistern aufnehmen!
Das zum Teil komplizierte und launische „Handling“ der bis dahin von mir gespielten Instrumente, ist meiner Rittwagen Geige fremd – sie überzeugt mich zudem täglich mit ihrem tragfähig, fokussierten und wunderschön warmem Klang.
Sharon Jaari, freischaffende Geigerin, Freiburg
©Andree Kaiser
Seit vielen Jahren begegne ich den unterschiedlichsten Instrumenten. Ohne konkret auf der Suche nach einer neuen Viola gewesen zu sein, überzeugte mich Frank Rittwagens Arbeit sofort. Die Verbindung einer unglaublichen Klangwärme, gepaart mit der nötigen „ Durchsetzungskraft“ und einer mühelosen Spielbarkeit bereitet mir jedes Mal aufs Neue riesige Freude.
Raphael Sachs, stellvertr. Solo-Viola, SWR Sinfonieorchester
Ich habe meine Frank-Rittwagen-Geige 2015 gekauft als ich meinen Master in Lübeck machte und sie begleitet mich immer noch als Konzertmeister des Philharmonisches Orchester Kiel. Die Geige hat ein sehr breites Spektrum an Klangfarben und trägt sich richtig gut über das Orchester, wenn Soli vorkommen. Ich bin auch sehr zufrieden mit der Spielbarkeit des Instruments, weil es immer gut anspricht und keine komische Wolftöne hat. Geige spielen ist ja schwierig genug!
John Doig, Konzertmeister, Kiel
Franks Guarnerimodell, welches er 2021 gebaut hat, bringt mir jeden Tag mehr Freude und Kraft. Mit ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrer Noblesse geniesse ich die Unterstützung dieser Geige in meine Karriere als Solistin, Kammermusikerin und Orchsterspielerin zu wachsen. Ich fühle mich geehrt die Erste zu sein, die sie spielen darf und kann es kaum erwarten, ihre (und damit auch meine) Entwicklung in den nächsten Jahren zu hören.
Emilija Kortus
Ich habe im Jahre 2005 spontan eine damals ganz neue Geige von Frank Rittwagen gekauft. Sie hatte mich aus dem Stand durch ihre großen klanglichen Qualitäten überzeugt, außerdem sah sie schön aus, wie ich fand. Zu der damaligen Zeit spielte ich noch auf einer Violine Jean-Baptiste Guadagnini, gebaut 1747. Ich glaube, 2009 habe ich angefangen regelmäßig auf der Geige von Frank zu spielen, und sie ist bis heute mein enger und persönlicher Begleiter, in keiner Minute sehne ich mich nach der Guadagnini zurück. Ich glaube, dass der moderne Geigenbau in einer Blütezeit steht – es ist heute überhaupt nicht mehr nötig, angestrengt nach einer – oft überteuerten – alten Geige zu suchen. Der moderne Geigenbau ist konkurrenzfähig mit den alten, großen Meistern, und gerade im Hinblick auf solistischen Ton und die Klangstabilität würde ich jedem dazu raten, neue Instrumente auszuprobieren. Unter den neuen Geigen, die ich kenne, gehören die Instrumente von Frank Rittwagen zu den Besten. Meine Geige hat sich in den Jahren kontinuierlich weiter entwickelt. Und es hat ihr gut getan, dass sie durch regelmäßige Wartungsintervalle, ihrer immer mehr hervortretenden eigenen Persönlichkeit gemäß, stetig optimiert wurde. Wer eine Geige, Bratsche oder ein Cello mit großen solistischen Attributen sucht, also mit kräftigem, durchsetzungsfähigem Ton, mit klarer, gutartikulierter Tonablösung und leichter Ansprache, dazu mit einem sehr persönlichen Klang, sollte unbedingt bei Frank Rittwagen vorbeischauen.
Tim Vogler, Juni 2016
Instrumentenbau ist eine Mischung aus Ingenieurskunst, Handwerk und Intuition. Die gilt besonders für den Bau eines gesamten Streichquartetts. Frank Rittwagen ist es gelungen, klangmächtige, fein aufeinander abgestimmte Instrumente zu bauen. Für die Studierende der HfMDK, die auf ihnen spielen, bringen sie den Umstieg in die Meisterklasse. Das ist Chance und Herausforderung, denn das Instrument kann nun kein Hindernis mehr sein.
Elmar Fulda, Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M., September 2020
Meine Viola von Frank-Ulrich Rittwagen spiele ich seit vielen Jahren erfolgreich im Orchester des Staatstheaters Augsburg. Ihre Klangschönheit und Prägnanz ist ein musikalischer Genuss für alle Anwesenden im Saal.
Chia-Long Tsai, Dezember 2020
Ob bei Radio- und Fernsehaufnahmen, dem Solospiel im Orchester oder bei meinen zahlreichen Kammermusikkonzerten (vom Duo bis zur Oktettbesetzung), meine Bratsche von Frank Rittwagen besticht immer durch ihre wunderbare Klangschönheit und ebenso durch ihr Klangvolumen. Sie lässt sich leicht handhaben, ist sehr variabel und dank Franks Bereitschaft auf meine Wünsche beim Bau einzugehen, ist mein Instrument einzigartig auf mich abgestimmt. Seit 8 Jahren spiele ich dieses Instrument und bin nach wie vor glücklich es zu besitzen.
Verena Rosin, Juli 2016
Meine Geige von Frank-Ullrich Rittwagen ist ein wunderbares Instrument mit reichen Farben, sehr leichter Ansprache und großer dynamischer Bandbreite. Sie regt meine klangliche und musikalische Fantasie täglich an und inspiriert mich beim Üben ebenso wie im Konzert. Häufig werde ich nach Auftritten auf mein Instrument angesproche und gefragt, ob ich eine Stradivari, oder ein Instrument von einem anderen alten italienischem Meister spiele.
Prof. Frank Reinecke, Vogler Quartett, November 2017
I am so happy with my new violin that I can barely leave it out of my hands! Every day I find new colours and musical riches as I get to know the instrument. I was delighted to play the violin in the Berlin Philharmonie Kammermusiksaal this September, where it’s clarity and detail of sound could be heard right to the back of the hall. Thank you, Frank, for crafting this beautiful musical companion for me – I’m looking forward to a long and interesting musical journey with it!
Sinead Hayes, conductor & violinist, Berlin 2017
Interessiert durch das Lob eines anderen Musikers, der auch eine Geige von Herrn Rittwagen spielte, habe ich mir im Mai 2017 zwei Geigen schicken lassen und mich sofort in einen Nachbau des Stradivarimodells „Huberman“ verliebt. Nicht nur das wunderschöne Holz und die besonders schöne Schnecke haben es mir gleich angetan, die Geige zeigte eine wunderbare Klangfülle auf allen Saiten und den schönen runden „italienischen“ Ton, der bei alten Geigen so sehr verehrt wird. Durch meine Arbeit im Kurorchester Bad Füssing und die unterschiedlichen Konzertsituationen im großen bzw. kleinen Kursaal, sowie in den Sommermonaten draußen im Pavillon, sind die Anforderungen an mein Instrument sehr hoch und die Geige von Herrn Rittwagen wird diesen mehr als gerecht. Und das Wunderbarste ist, ich kann die Geige selbst einspielen und genau nach meinen Wünschen formen.
Isabella Andronikidis, 1. Violine Kurorchester Bad Füssing, Oktober 2017
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