Ich habe im Jahre 2005 spontan eine damals ganz neue Geige von Frank Rittwagen gekauft. Sie hatte mich aus dem Stand durch ihre großen klanglichen Qualitäten überzeugt, außerdem sah sie schön aus, wie ich fand. Zu der damaligen Zeit spielte ich noch auf einer Violine Jean-Baptiste Guadagnini, gebaut 1747.

Ich glaube, 2009 habe ich angefangen regelmäßig auf der Geige von Frank zu spielen, und sie ist bis heute mein enger und persönlicher Begleiter, in keiner Minute sehne ich mich nach der Guadagnini zurück. Ich glaube, dass der moderne Geigenbau in einer Blütezeit steht – es ist heute überhaupt nicht mehr nötig, angestrengt nach einer – oft überteuerten – alten Geige zu suchen.

Der moderne Geigenbau ist konkurrenzfähig mit den alten, großen Meistern, und gerade im Hinblick auf solistischen Ton und die Klangstabilität würde ich jedem dazu raten, neue Instrumente auszuprobieren. Unter den neuen Geigen, die ich kenne, gehören die Instrumente von Frank Rittwagen zu den Besten. Meine Geige hat sich in den Jahren kontinuierlich weiter entwickelt. Und es hat ihr gut getan, dass sie durch regelmäßige Wartungsintervalle, ihrer immer mehr hervortretenden eigenen Persönlichkeit gemäß, stetig optimiert wurde.

Wer eine Geige, Bratsche oder ein Cello mit großen solistischen Attributen sucht, also mit kräftigem, durchsetzungsfähigem Ton, mit klarer, gutartikulierter Tonablösung und leichter Ansprache, dazu mit einem sehr persönlichen Klang, sollte unbedingt bei Frank Rittwagen vorbeischauen.

Tim Vogler, Juni 2016


Ob bei Radio- und Fernsehaufnahmen, dem Solospiel im Orchester oder bei meinen zahlreichen Kammermusikkonzerten (vom Duo bis zur Oktettbesetzung), meine Bratsche von Frank Rittwagen besticht immer durch ihre wunderbare Klangschönheit und ebenso durch ihr Klangvolumen. Sie lässt sich leicht handhaben, ist sehr variabel und dank Franks Bereitschaft auf meine Wünsche beim Bau einzugehen, ist mein Instrument einzigartig auf mich abgestimmt. Seit 8 Jahren spiele ich dieses Instrument und bin nach wie vor glücklich es zu besitzen.

Verena Rosin, Juli 2016